„Die Bundesregierung muss sich gegen Christenverfolgung engagieren“

Anlässlich des Papstbesuches sprach Sabatina James auf Einladung der
Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion am 22.9.2011 im Bundestag
über die Situation von Christen in islamischen Ländern. „Wir sind heute
mit der größten Christenverfolgung aller Zeiten konfrontiert“, so James.
Wie auch in ihrem gerade erschienenen Buch „Nur die Wahrheit macht uns
frei“ verdeutlichte sie anhand von Einzelschicksalen, wie Christen täglich
in Gefängnisse gesteckt, grausam gefoltert, verstümmelt und ermordet
werden.

Die Situation verbessere sich nur, wenn die Politik ihren Einfluss geltend
mache: „In einem islamischen Land als Christ Widerstand zu leisten, endet
schnell tödlich. Verfolgte Christen sind deshalb auf Hilfe von außen
angewiesen“, erklärte die Schriftstellerin und betont, wie notwendig es
sei, dass verfolgte Christen leichter Asyl in christlichen Ländern
bekämen. Einen weiteren Appell richtete sie an die Islamverbände, welche
nicht nur in „westlichen“ Ländern Rechte einfordern sollten, sondern auch
Christen in muslimischen Ländern Gleichberechtigung zugestehen: „Nur so
kann ein Klima religiöser Toleranz entstehen.“