“Beckmann” am 8. September 2011

Auch wenn die Sendung schon einige Zeit zurückliegt: Die “Beckmann”-Sendung am 8. September 2011 hat bei Sabatina bleibende Eindrücke hinterlassen. Darum möchte sie sich an dieser Stelle noch nachträglich zu den Inhalten der Talkshow äussern:

Die Aussagen der Eltern, deren Kinder zum Islam konvertierten und Ungläubige töten wollten, haben mich sehr berührt. Weniger „amused“ war ich über die New-York-Times-Journalistin Souad Mekhennet, die uns immer wieder erklärte, wie wichtig der Islamunterricht an deutschen Schulen sei, um durch ihn „radikale Tendenzen zu vermeiden“.

Dass hierbei die Gründe des Problems ausgeblendet werden, geht mir gewaltig auf die Nerven. Unsere Politiker wundern sich über die steigende Zahl radikalisierter muslimischer Jugendlicher, doch der Umstand, dass der Koran selbst zur Gewalt aufruft, wird hierbei ignoriert.

Die vermeintlichen Islamkenner, die regelmäßig zu Talkrunden eingeladen werden, kennen offenbar nicht die Realität in Ländern, in denen islamisches Recht herrscht und ganz selbstverständlich die Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Täglich sterben dort Menschen aus religiösen Gründen. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, dass diese angeblichen Experten noch nicht einmal im Koran geblättert haben.

Ich hoffe, dass sich Islam und Christentum einmal besser verstehen, doch das ist nicht möglich, indem man kritiklos Islamunterricht an Schulen einführt. Wenn man Jugendliche von islamischer Radikalisierung abhalten möchte, muss man die Inhalte des Koran und religiöse Praxis kritisch hinterfragen. Die Aufrufe zur Tötung Andersgläubiger und die Gesetze zur Unterdrückung der Frau stehen schwarz auf weiß im Koran. Sie sind menschenverachtend und dürfen nie außen vor gelassen werden, wenn man über den Islam spricht. Integration muss nämlich auch bedeuten, dass bestimmte Sachen aufgegeben werden, die nicht bloß kein Teil mitteleuropäischer Kultur sind, sondern aus gutem Grunde verboten: zum Beispiel Frauenunterdrückung, Zwangsverheiratung und Ehrenmord.